Biographie

Seit ihrem fünften Lebensjahr steht die gebürtige Berlinerin auf der Bühne.
Sie sang in verschiedenen Berliner Chören, spielte Theater und begann mit sechzehn Jahren, Gesangsunterricht zu nehmen.
Zu ihren Lehrern gehörten Katharina Richter und Dagmar Schellenberger in Berlin, Christiane Hampe und Franz-Josef Einhaus zu Beginn ihres Bachelorstudiums an der Musikhochschule Lübeck und später dort auch Birgit Calm, bei der sie im Juli 2017 ihr Masterstudium erfolgreich abschloss.

Während des Studiums wurde sie außerdem von Gregor Horres, Matthias Janz, Gerd Müller-Lorenz, Romely Pfund, Hans-Jürgen Schnoor und Karola Theill unterrichtet.
Meisterkurse besuchte sie bei Thomas Seyboldt, Daniel Fueter, Carroll Freeman und Simone Kermes.
Seit dem Sommer 2017 arbeitet Franziska Buchner nun eng mit Jörn Dopfer in Hamburg zusammen.

Als Solistin sang Franziska Buchner das Weihnachtsoratorium von Johann S. Bach, das Requiem von Wolfgang A. Mozart, Pergolesis Stabat Mater, Vivaldis Gloria und andere Oratorien und Kantaten an Orten wie dem Berliner Konzerthaus, der Hauptkirche in Mönchengladbach-Rheydt oder St. Jakobi zu Lübeck.
Des weiteren war sie bei Konzerten folgender Festivals zu erleben: Brahmsfestival, Schubertiade im Ettlinger Schloß, Rheingau Musik Festival und Schleswig-Holstein Musikfestival (hier unter der Leitung von Christoph Eschenbach).

Neben der regen Konzerttätigkeit liegt Franziska Buchner das Musiktheater sehr am Herzen:

Bereits während ihres Studiums wurde sie in zahlreichen Opern und Operetten besetzt. In der Theaterakademie Hamburg sang sie 2016 die Partie der Maryia in der Uraufführung der Oper „CYCLOPS“ von Mien Bogaert und Benjamien Lycke. Unter dem selben Regisseur sang sie ein Jahr später an der Staatsoper Hamburg die Famigliari in „L’incoronazione di Poppea“ von Monteverdi.

Nachdem sie seit 2011 am Theater Lübeck bereits in drei Sprechtheater-Produktionen zu sehen war, gab sie dort mit der Partie der Diane in „Die Abenteuer des Königs Pausole“ von Arthur Honegger im Mai 2016 ihr Musiktheaterdebüt. Die neue Musikzeitung sprach von „ausdrucksvollem Mezzo“.

Seit dem letzten Sommer lebt die Mezzosopranistin in Hamburg. Dort ist sie in dieser Spielzeit solistisch am Thalia Theater in „Die Orestie“ (Regie: Ersan Mondtag) zu hören. Ein Gastspiel dieser Produktion führte sie dieses Jahr zu den Wiener Festwochen ins Theater an der Wien.

Am Theater Lübeck probt sie derzeit bereits für die nächste Spielzeit: In Michaels Wallners Inszenierung des Ball im Savoy ist sie Studierbesetzung für die Rolle der Tangolita.